Irgendwas mit change

Eigentlich ganz erfrischend, mal von Joachim Meyerhoff als Arschloch bezeichnet zu werden, zumal ich ihn während meiner Hospitanz im Hamburger Thalia Theater als ausgesprochen friedlichen Zeitgenossen kennengelernt habe. Anlass ist die Premiere von Jette Steckels “Volksfeind” am Wiener Burgtheater. Es geht um den Wahnsinn der Gegenwart, um Glyphosat, Panama-Paradise und (meine Ergänzung), dass die Zeit jetzt das neue Album von Helene Fischer empfiehlt. Ich würde sagen: Die Zeit ist reif für change! All das nimmt Franz-Patrick Steckel zum Anlass, Ibsens Wutbürgerstück mal kräftig auseinanderzunehmen, auf dass der Putz der verseuchten Badeanstalt von den Wänden bröckele. Zum Glück inszeniert seine Tochter das  viel weniger Tagesschau-Brennpunkt-artig als befürchtet. Fast alle Kollegen waren genervt, ich eigentlich ganz gut unterhalten. Warum, steht bei Nachtkritik und in der Welt.

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