All posts filed under ‘Buch

It’s economy, stupid!

So ein bisschen Banken-Bashing kann nicht schaden. Ist doch das Thema längst an den Niederungen gesamtdeutscher Stammtische angekommen: Jeder Quartaltrinker meint, sich differenziert zum Schuldenstand Europas äußern zu können, trotz eventueller Schwierigkeiten, nach dem siebten Bier noch die Striche auf dem Bierdeckel vor sich zu überblicken. Derweil wendet sich die öffentliche Debatte anderen, größeren Dingen […]

“Weltwärts, immer!” oder: Nicht für die Uni schreiben wir, sondern fürs Leben

Das kommt davon, wenn man dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis nicht genug Aufmerksamkeit schenkt! Als einer von ungefähr vierzigtausend anderen Studenten der Freien Universität Berlin fühlt man sich ja meist relativ unelitär, trotz Elite-Status; die Masse will halt in die Hauptstadt, ob HU, FU oder sonst was ist dann fast egal. Dabei stehen einem als FU-Student ganz […]

Ich komme, um mich zu beschweren

In die allgemeine Polyphonie der Befindlichkeiten einer Generation, die sich zwischen Selbstverwirklichungsanspruch, Post-Identität und einer neuen Sehnsucht nach alten Idealen möglicherweise so selbstreflexiv, auf jeden Fall mit einem so unbedingten Willen zur rückhaltlosen Selbstbespiegelung will wie keine vor ihr, schreibt sich eine junge Autorin ihre ganze Haltlosigkeit aus ihrem Wutbauch hinaus. Andrea Baum, geboren 1984, […]

Das leere Blatt

Frage: Wenn du drei Personen deiner Wahl, tot oder lebendig, zum Abendessen einladen dürftest, wer wäre das dann?                    Antwort: Mhmh, muss ich mir mal noch durch den Kopf gehen lassen, ja, gar nicht so einfach, ich brauch noch ein bisschen Zeit… Aber ganz bestimmt wäre Rafael Horzon dabei! Das ist nämlich so: Wie so oft […]

A-A-A Overkill

Drei Gründe, warum ich keine Pseudorezension schreibe: 1. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Endprodukt kaum mehr als eine Ansammlung von Zitaten wäre, ist groß. 2. Zwangsläufig käme man wieder auf A-A-A bzw. HH zu sprechen und das ist nun wirklich genüsslich ausgebreitet, glorifiziert und verrissen worden; man muss auch mal aufhören können. 3. Ich bin keine […]