Month: July 2011

Heroin is so passé

Es gab einmal eine Zeit, da war es schick jung, zerstört und möglichst verwahrlost auszusehen. Je mehr Exzesse ihre Spuren hinterlassen hatten, desto besser. Die berühmteste Anhängerin dieses so genannten Heroin Chics war derzeit Kate Moss; heute könnte man sie im Vergleich zu früheren Fotos beinahe als “wohlgenährt” bezeichnen. Mit der Mode (zerrissene Shirts, Laufmasche […]

Warum Schreiben immer ein bisschen ist wie Steine rollen

Erinnert sich jemand an Sisyphos? Ich meine nicht den Club in Ost-Berlin (der ja auch ein bisschen wie Hochkultur ist), sondern den antiken Mythos und die Aufbereitung desselben durch Camus. Die schöne Geschichte vom Mann, der dazu verdammt ist, bis in alle Ewigkeit einen Stein den Berg hinauf zu rollen, auf dass dieser am Ende […]

Vier ist einer zu viel

Ein Glücksfall von einem Film, so heißt es, ist so einer, dem es gelingt, die Befindlichkeiten der Gesellschaft widerzuspiegeln und, im besten Fall, gleichzeitig unterhaltsam zu sein. Drei von Tom Tykwer – Lola rennt, ein Klassiker, zu recht, aber für Heaven gibt es von mir standing ovations! – ist so ein Film. Deutscher Realismus hat […]