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Im Keller

Für das Wiener Magazin Stadtform habe ich einen Text über Immersives Theater geschrieben. Theater, das den Zuschauer zum Mitmachen zwingt, wenn man so will ein Mitmachtheater. Macht das Spaß? Nicht immer. Bringt einen das weiter? Unbedingt. Dass sowohl Signas Us Dogs/Wir Hunde – über das ich auch für Nachtkritik berichtet habe – als auch Thomas Bo Nilssons Cellar Doors im Keller spielt, kann kein Zufall sein. Österreich, Ulrich Seidl, Sie wissen schon.

Ich bin dann mal Snap

Mit 26 Jahren schon nicht mehr verstehen, was die nächste Generation umtreibt. Bin ich zu spießig? Zu anachronistisch? Zu blöd? Es beruhigt mich, dass Leute mich auch nach Erscheinen dieses Texts noch fragen, wie Instagram funktioniert. Ob bei Facebook alles öffentlich ist. Und von Snapchat noch nie gehört haben.

Balkan

Zusammen am Balkan

Perspektivenwechsel: Statt in den Zuschauerreihen zu sitzen, schaue ich ausnahmsweise dem Ensemble über die Schulter. Von hier aus kann ich den Schriftzug “Ensemble à Paris” auf Rebeccas Handgelenk lesen.

Für Nachtkritik bin ich in den Operndolmuş der Komischen Oper Berlin gestiegen. Von Wien ging die Reise nach Belgrad, Sofia und Istanbul. Flirts mit der kroatischen Staatsmacht und Flashmobs beim türkischen Barbier inklusive. Nachzulesen im Raki-seligen Liveblog und im ausgeschlafenen Abschlussbericht.

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Hello Bello

Manchen Herrchen wird eine gewisse Ähnlichkeit mit ihren Hunden nachgesagt. Wie weit es mit der Verschmelzung gehen kann, zeigt die neueste Produktion des Performancekollektivs Signa.  Für Nachtkritik war ich bei “Wir Hunde/Us Dogs” und habe Menschen, mit denen ich sonst Kaffee trinken gehe, den Kopf gekrault und mir von anderen die Hand lecken lassen.

(Das Foto zeigt Julian und Hassan, die ich beide sehr gerne mag, auch wenn ich gegen einen von ihnen allergisch bin. Gemacht hat es Martin Valentin Fuchs.)

YouTube auf Amphetamin

Ironie des Internets, dass mein Artikel über die Berlin Biennale für Traffic News To Go nicht online ist. Ironie des Wohnortswechsels, dass ich mir die Ausstellungen nicht ansehen kann. Was wiederum zur These passt, dass “da sein” in Zeiten der Post-Internet Art nicht mehr so wichtig ist. Schließlich hat auch die zeitgenössische Kunst ihren Wohnort gewechselt: raus aus dem Museum, rein ins Netz.

 

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Schöne Grüße aus dem Jammertal

Zugegeben: Ich wünschte, ich wäre Klassenbeste in Physik gewesen. Dann hätte ich physikalische Ingenieurswissenschaften studiert und wäre bereits vor meinem Abschluss über Xing von Traumarbeitgebern abgeworben worden. Leider war ich besonders gut in Deutsch und Kunst und bin Journalistin geworden.

Wie das so ist als freie Journalistin, die sich die Hände wärmen muss am einzigen WLAN-inklusive-Kaffee des Tages, habe ich für ze.tt aufgeschrieben. 

 

Glocke, Bleistift, Einstecktuch

“Die Vorstellung einer Bella Figura, also der gesellschaftlichen Rolle, die ein jeder spielt, schwankt ja von Land zu Land erheblich”: Willkommen in Wien, wo ich für Nachtkritik die Premiere von Yasmina Rezas “Bella Figura” in der Regie von Dieter Giesing besprochen habe. Entschuldigung, aber es muss dabei auch um die Garderobe des Burgtheaterpublikums gehen.

Kein Wunder

Der Wolf ist dem Autor ein Märchen: Für Nachtkritik habe ich den ersten Roman des Gegenwartsdramatikers Roland Schimmelpfennig gelesen. “An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts” ist unironisch klug konstruiert, aber auch ernsthaft unberührend. Und Wölfe in Berlin bestimmt schon gesichtet worden.